Oracle hat still und leise eine neue Version Ihrer Umgebung Forms und Reports bereitgestellt. Wer regelmäßig auf die Seite der Forms Community geht wird mitbekommen haben das dort unter den Neuigkeiten für Oktober 2011 ein Hinweis eingetragen ist:
Fusion Middleware 11g Release 2 (11.1.2.0.0) für Forms und Reports verfügbar Die Software kann im Oracle Technet heruntergeladen werden.
Die neuen Features sind hier beschrieben.
Leider ist es mir noch nicht gelungen die 64Bit Software zu finden Aber ab November soll in der Software Cloud bei Oracle diese Software zur Verfügung stehen.
Also nutze ich erst einmal die 32Bit Software um mir die neuen Funktionen anzuschauen.
Ich hatte gestern mal wieder den Kurs O-WLS-FR gegeben. Dabei kam zurecht die Frage auf kann man das Passwort des Administrators (weblogic) ändern oder im Nachgang einen Neuen Benutzer einrichten.
Natürlich kann man das, aber….
Ich bin also über die Domain auf myRealm gegangen und habe mal den Benutzer Weblogic gelöscht nachdem ich mir einen neuen Administrator eingerichtet habe. Ok ich musst Erwartungsgemäß meine boot.properties anpassen um die Umgebung wieder zu starten.
Dann wollten wir uns damit beschäftigen einen neuen Report Server über opmnctl zu erstellen. Das ging auch soweit ganz gut allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt an dem er den AdminUser erwartet.
Oracle hat hier in der Datei <<ORACLE_INSTANCE>>\config\OPMN\opmn\instance.properties den Adminuser hinterlegt. Also merken: Wenn ich den Adminuser von der Installation ändere/lösche auch in der instance.properties den neuen Eintragen
#These properties are generally used as default values for arguments not specified on the command line.
When an argument is provided on the command line, the corresponding property is overwritten in this file.
#Thu Oct 21 17:16:55 CEST 2010
adminPort=7001
oracleHome=E\:\\oracle\\product\\Middleware\\as_1
adminHost=<<HOSTNAME>>
adminUsername=weblogic
registered=true
Nachdem ich dort meinen neuen AdminUsername eingetragen hatte konnte ich auch wieder über opmnctl einen neuen Report Server erstellen. Man lernt halt nie aus.
An dieser Stelle noch einmal Danke an die Teilnehmer des Kurses die durch ihre Fragen dazu beigetragen haben das ich noch mehr gelernt habe..
Ja ja es war einmal. Früher war es möglich, das alle Anwender in das Verzeichnis c:\Programme\java schreiben konnten. Das geht nun plötzlich nicht mehr. Leider braucht eine Forms Anwendung mit webutil diesen Zugriff. Wenn der Client nun aber keine Rechte auf dieses Verzeichnis hat muss man den WLS_FORMS / OAS10gR2 halt um konfigurieren.
Oracle hat dazu in der webutil.cfg den Eintrag #install.syslib.location.client.0=webutil\syslib eingeführt ab der Version 10.1.2.3. Vorher geht das leider nicht. Wenn dieser nun aktiviert wird und der WLS_FORMS neu gestartet wird sollten die notwendigen Dateien (jacob.dll etc.) in das Verzeichnis USER_HOME\webutil\syslib gelegt werden.
Dachte ich zumindest. Nein noch geht das nicht denn Oracle hat in dem Zusammenhang auch eine neue webutil.pll herausgegeben. Diese muss dafür neu eingespielt werden. Zu erreichen ist die über die Patch ID 9282569 ist zwar nicht für FMW11gR1 aber zumindest ist die webutil.pll darin enthalten.
Nachdem nun die webutil verteilt worden ist, die Konfigurations Datei angepasst worden ist und der WLS_FORMS neu gestartet worden ist klappt es . Das Verzeichnis C:\Users\jpt\webutil\syslib (das bin ich ) wurde erstellt und nach starten der Anwendung waren die Dateien die ich erwarte dort hinterlegt
Hat etwas gedauert aber das ist eine Möglichkeit die Probleme mit den Berechtigungen zu meistern. Es besteht auch die Möglichkeit anstatt das USER_HOME zu nutzen einen absoluten Pfad anzugeben. Aber Achtung! Sollten dann mehrere Leute mit dem Rechner arbeiten wird es immer wieder überschrieben.
Ja es gibt sie noch die Kunden die den „guten“ alten Oracle Applikation Server in der Version 10 nutzen. Aber auch hier kommen immer mehr die Anforderungen doch bitte auf den aktuellen Patch Level zu gehen. Das ist in dem Falle des OAS nun einmal die Version 10.1.2.3. Leider auf SuSE 9. OK ich gebe zu das ist nicht mein liebstes Betriebssystem. Aber es läuft und läuft und …
Probleme die zu erwarten sind. Eigentlich recht wenige. Aber es gibt ja immer wieder Überraschungen. Aber von Anfang an.
Wie gehe ich bei diesem Upgrade vor. Als erste muss die Datenbank die bei der Grundinstallation mit eingespielt werden auf eine Version gepatcht werden die erlaubt ist. In diesem Falle haben wir die Version 10.1.0.5 genommen. Wenn das dann gut gelaufen ist, müssen alle MidTier Verzeichnisse mit der neuen Software bestückt werden. Zu den MidTier Verzeichnissen gehört auch das Verzeichnis der Infrastukur.
Ich muss jedes Mal wieder aufs Neue Überlegen in welcher Rheinefolge denn nun. Das ist aber doch ganz einfach. Ich fange immer mit der MidTier des AppServers an, da ich mich zu diesem Zeitpunkt immer wieder gegen LDAP sowie OID verbinden muss. Erst wenn alle beteiligten AppServer mit der neuen Software bestückt sind, kommt die MidTier der Infrastrukur an die Reihe.
Erst danach kann das Metadaten Repository gepatcht werden. Leider liegt die Krux im Verborgenen. Der Installer erkennt das Betriebssystem nicht und sagt ich erwarte SuSE 9. Lösung ist ganz einfach export LANG=en_EN.UTF8 unser System lief auf Deutsch.
Nach erfolgreichem aktualisieren der Software haben wir noch zwei Patche nachgezogen.
Nach Erstellung eines neuen Forms Abschnittes in der Formsweb.cfg erscheint auf dem Client Rechner immer die Fehler Meldung
WUC-19 Schreiben in lokale Datei nicht möglich. Wenn man in Metalink nachschaut dann bekommt man Hinweise das Berechtigungen fehlen.
Jetzt besteht natürlich das Problem das man hier nicht für jeden Benutzer diese Berechtigungen auf c:\Programme setzten können.
Was macht Webtuil nun an dieser Stelle.
Webutil versucht in das Verzeichnis eine properties Datei zu schreiben. Das macht Webutil nun für jeden neuen Konfigurations Abschnitt neu.
Lösung wird nun sein diese properties Datei die als reine Text Datei vorliegt unter dem richtigem Namen zu verteilen.
Dann sind Probleme nicht mehr vorhanden.
Am Donnerstag, den 7. Juli 2011 hatte ich eine Veranstaltung in Zürich. Forms Community. Leider nur sieben Teilnehmer. Trotz alledem war für mich die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Forms lebt immer noch. Die Diskussion zum Thema Zukunft von Forms Risiken und Chancen war sehr Umfangreich und angeregt. Leider oder zum Glück gibt es nicht die Aussage : Du musst das und das machen sondern es stehen einem viele Wege offen und das finde ich gut.
Ich kann auf die neue Forms Version upgraden. Ich kann Forms mit anderen Komponenten „verheiraten“ Ich kann parallel eine Neue Entwicklung betreiben.
Sicherlich kommen dann Worte wie Investitionsschutz, Kosten und Risiken einer Neuen Entwicklung ins Spiel. Aber muss ich meine „Fehler“ in der alten Entwicklung wirklich schützen oder ist es nicht sogar die Chance aus dem gelernten zu lernen.
Gestern hatte ich eine Veranstaltung in Zürich. Forms Community. Leider nur sieben Teilnehmer. Trotz alledem war für mich die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Forms lebt immer noch. Die Diskussion zum Thema Zukunft von Forms Risiken und Chancen war sehr Umfangreich und angeregt. Leider oder zum Glück gibt es nicht die Aussage: Du musst das und das machen sondern es stehen einem viele Wege offen und das finde ich gut.
Ich kann auf die neue Forms Version upgraden. Ich kann Forms mit anderen Komponenten „verheiraten“ Ich kann parallel eine neue Entwicklung betreiben.
Sicherlich kommen dann Worte wie Investitionsschutz, Kosten und Risiken einer Neuen Entwicklung ins Spiel. Aber muss ich meine „Fehler“ in der alten Entwicklung wirklich schützen oder ist es nicht sogar die Chance aus dem gelernten zu lernen.
Es gibt sehr viele verschiedene Dokumente wie kann ich Arial in einer Reports Umgebung auf Linux einbinden. Ich versuche dies einmal an dieser Stelle zu beschreiben und nachzustellen.
Ich habe mir also eine neue Umgebung aufgesetzt und darin einen WLS_REPORTS konfiguriert. Anschließend habe ich einen Test Report ausgeführt. Das Ergebnis war wie ich es erwartet habe. Es hat nicht geklappt. Aber man soll ja nicht aufgeben. Also was muss alles Konfiguriert werden.
OK da ist der FONT der in ein Verzeichnis kopiert werden muss. Unter 11g sollte das so etwas sein wie „/opt/oracle/Middleware/asinst_1/reports/fonts“. Das habe ich gemacht. Jetzt kommen Kollegen und sagen das reicht schon.
Leider nicht ganz richtig. Ja er hat Arial eingebunden denn darum geht es mir. Leider ist die Darstellung bei den Chinesischen Zeichen nicht das was ich haben möchte. Also ab in die nächste Datei das ist bekannter maßen die uifont.ali. Dort in den Bereich PDF:Subset und den Font eingetragen. Zur Erinnerung ich möchte Arial mit UTF8 nutzen. Also muss der Font ein Arial Unicode MS Font sein.
Noch ein Tipp für alle Windows Liebhaber
Nach der Installation von Schriftarten musste der Server einmal durchgestartet werden bevor alles gegriffen hat
[ PDF:Subset ]
„Arial Unicode MS“….. = „ARIALUNI.TTF“
Das ist der Eintrag den ich gemacht habe. Leider ohne Erfolg. Ach ja ich vergaß ich muss ja noch den Pfad zu den Fonts eintragen. Zu finden in der reports.sh unter dem Parameter REPORTS_FONT_DIRECTORY. Leider greift dieser Parameter nicht. Na gut also in den Reports_Path und zwar in der rwserver.conf meines Servers dort unter einer neuen ID
<environment id=“dev“>
<envVariable value=“AMERICAN_AMERICA.WE8ISO8859P1″ name=“NLS_LANG“/>
<envVariable value=“/home/oracle/app/demo/:/opt/oracle/Middleware/asinst_1/reports/fonts“ name=“REPORTS_PATH“/>
</environment>
<environment id=“devutf“>
<envVariable value=“AMERICAN_AMERICA.UTF8″ name=“NLS_LANG“/>
<envVariable value=“/home/oracle/app/demo/:/opt/oracle/Middleware/asinst_1/reports/fonts“ name=“REPORTS_PATH“/>
</environment>
So ich habe den Pfad gesetzt, die Fonts verteilt, Subset eingerichtet und nun sollte das Ergebnis stimmen. So steht es zumindest in den Foren, den Dokumentationen und das was einem die Kollegen erzählen.
Wie zu erwarten hat das alles nichts gebracht die Darstellung war alles nur nicht lesbar. Abhilfe hat ein kleiner Eintrag gemacht. In der uifont.ali PDF:Subset erweitert um
[ PDF:Subset ]
„CarolinaBar-B39-25F2“ = „CarolinaBar-B39-25F2-Normal.ttf“
„Tahoma Regular“….. = „tahoma.ttf“
„Tahoma Regular“…Bold.. = „tahomabd.ttf“
„Tahoma“….. = „tahoma.ttf“
„Tahoma“…Bold.. = „tahomabd.ttf“
„Arial“ = „ARIALUNI.TTF“
* = „ARIALUNI.TTF“
Danach den Server neu gestartet und es klappt. Toll. Jetzt muss ich nur noch rausfinden wie ich gleichzeitig noch andere Schriftarten einbinden kann .-)
Bin gerade am telefonieren und noch ein Hinweis. Bei der aktuellen Version wird über die EM-Konsole immer das Wörtchen Demo: vor die Konfigurationen gesetzt. Das ist ein BUG in der aktuellen Version. Demo händisch austragen !
Es ist mal wieder soweit, ich bin am testen und testen. Habe es schon fast aufgegeben an Oracle zu glauben. Wie es sich gehört gehe ich natürlich über die EM/Console um mein Reports Umfeld zu administrieren. Es klappt nicht. Server rauf und runter gefahren. Rechner gebootet. Er will den Pfad einfach nicht anziehen. Also ab in die rwserver.conf. OK da stehen viele demo:… Einträge. Oracle wird schon wissen was sie tun daran kann es doch nicht liegen.
Denkste. Es gibt einen BUG in der EM/Console (Bug:11784251)
<demo:engine minEngine=“2″ maxIdle=“30″ maxEngine=“10″ id=“rwEng“ engLife=“50″ defaultEnvId=“ABC“ class=“oracle.reports.engine.EngineImpl“>
<demo:property value=“no“ name=“keepConnection“/>
<demo:property value=“no“ name=“diagnosis“/>
Das passiert nur mit der Version 11.1.1.4 und über den Browser. Also ab in die Datei und dort alle Demo Einträge raus nehmen. (Ich glaube es nicht) danach hat das Font zuweisen und envId geklappt. Nun kommt der nächste Schritt mit UTF8 Zeichen.
Oracle startet einen Pilot Kurs bei Oracle University mit dem Thema Oracle Fusion Middleware 11g: Administer Forms Services
Der Inhalt dieses Kurse richtet sich an Administratoren sowie Entwickler die mit dem Thema Oracle Fusion Middleware sowie Forms zu tun haben.
Die Agenda stellt sich zur Zeit wie folgt zusammen:
Configuring the Middle Tier
Configuring the Client Tier
Deploying Applications Globally
Integrating Forms with Other Technologies
Implementing Security for Oracle Forms
Managing Forms Services Instances
Troubleshooting Deployed Applications
Die Themen halt ich für interessant, sehe sie aber durchaus als Ergänzung zu dem Kurs O-WLS-FR (Oracle Weblogic für Forms/Reports Administratoren)
. Was mir persönlich fehlt ist der Bereich Reports. Ich werde mich auf dem Laufenden halten und versuchen nähere Informationen zum Inhalt des Kurses zu bekommen. Leider findet der Pilot in Amerika statt, so dass ich daran nicht teilnehmen werde.
Information von Seiten Oracle:
bevor der Kurs endgültig an Oracle University übergeben wird, gibt es noch weitere Piloten. Voraussichtlich im Herbst geht der Kurs offiziell in Produktion. Für den Piloten haben sich bereits viele Kunden angemeldet. Partner, die keine Konkurrenz darstellen, dürfen auch teilnehmen. Jede Anmeldung für die Piloten werden überprüft.
Das trifft auf mich leider nicht zu schade L
Gestern erhielt ich eine Mail eines meiner Schulungsteilnehmer:
dank des guten Kurses in Stuttgart war es nun gar nicht mehr so schwierig den WebLogic Server mit Forms, Reports, Discoverer und BI Publisher zu installieren.Einige unserer Forms-Masken von 10g sind migriert und laufen in WLS_FORMS 11g. Dennoch ist mir eine Ungereimtheit aufgefallen.So hat der Managed Server WLS_FORMS den Port 9001. Wenn ich Forms nun starten möchte mit der URL http://hostname:9001/forms/frmservlet bekomme ich die Fehlermeldung, daß keine Verbindung zu diesem Server aufgebaut werden kann. Mit dem Port 8888 funktioniert es. Wir haben ja gelernt, daß mit dem WebLogic Server nur Java-Programme gestartet werden können. Ich meine, beim Kurs hat das mit dem Port für den Managed Server funktioniert. Übrigens verhält es sich mit dem Reports Port 9002 genauso, auch hier geht nur Port 8888. Ich habe auch nirgends etwas zum Port-Mapping gefunden.Habe ich noch irgendetwas bei der Installation/Konfiguration übersehen?
Die erste Vermutung war natürlich eine falsche Konfiguration. Also sind wir zusammen die Tests durchgegangen. Erster Schritt Ansprache des Services über den OHS per :8888/forms/frmservlet. Das hat funktioniert. Der nächste Schritt war dann die Kontrolle der Konfigurations-Datei forms.conf. Die muss ja richtig sein ansonsten hätten wir über den Port 8888 den Service nicht erreichen können.
Vermutung einer Firewall liegt recht nahe.
Prüfen auf welchen Ports arbeitet der Service eigentlich
netstat –tulpn
Als Ausgabe wurde dann angezeigt
Tcp 0 0 ::ffff:127.0.0.1:9001 :::* LISTEN 30755/java
Tcp 0 0 ::ffff:127.0.0.1:9002 :::* LISTEN 12876/java
Der nächste Schritt war dann die Listen Adresse für den Service in der Admin Console zu überprüfen. Dort war allerdings der richtige Eintrag hinterlegt.
Lösung:
In der /etc/hosts war der Servername auch auf 127.0.0.1 gesetzt. Es gab zwei Einträge einen für die richtige IP und einen für Localhost. Nachdem das korrigiert war lief alles ! Also vorher /etc/hosts sauber einrichten.