Heute kam mal wieder eine neue Aussage zum Thema Oracle Forms heraus.
Leider steht dort die Aussage :
„Planned for release within the next 12 months, Oracle Forms 12.2.1 (12c) will continue to be part the Fusion Middleware family“
Ich hatte so die Stille Hoffnung, das wir recht kurzfristig eine aktuelle Version unseres Lieblingstools bekommen.
Wenn man sich dann allerdings die “New” Liste anschaut, wird es doch schon wieder spannend.
Neue Funktionen die angekündigt sind:
Forms Builder productivity improvements
New applet parameters for easily customizing runtime behavior
New and enhanced Item and Application level properties
Customizable runtime Color Schemes
New and improved security features
New and improved JVM Controller features to improve performance and diagnosability
Performance improvements for record handling
Introduction of System Events
Improved SSO integration
Improved diagnostic features
New client deployment options
New installation options
Native and improved integration with other Oracle products and technologies like BI-Publisher and SOA
Support for new Java versions
Support for new operating systems
And many more…
wobei dort leider auch drin steht. Im Release 12c oder danach. Dann lassen wir uns einfach mal überraschen was wirklich darin ist.
Wichtig ist allerdings die Aussage:
“Oracle continues its commitment to Oracle Forms. Plans are ongoing for version 12 and beyond. These new versions will incorporate new features and enhancement that will offer ways to further modernize and better integrate applications with new technologies. New features to assist developers in working more efficiently will improve the maintainability and advancements of both existing and new applications. New utilities to work with multi-language applications will make delivering applications globally much easier. Administrators will see improvements to user and session management features, as well as improvements to diagnostics. End-users will see improvements to the user interface with more visible cues and customizable color schemes.”
Also liebe Forms Entwickler / Forms Anwender: Es geht mit Forms weiter. Es gibt aus technischer Sicht überhaupt keinen Grund sich durch diverse Dienstleister “nervös” zu machen und teures Geld aus dem Fenster zu werfen nur um ein Repository zu bekommen um dann fest zu stellen, das die Anwendung gut ist.
Bleibt bei Forms. Lebt eure Forms Welt aber öffnet euch für neue Techniken um diese bei Bedarf paralle zu betreiben.
Ich muss Forms nicht migrieren. Ich kann “ADF” – als Beispiel auch parall betreiben
Es geht weiter. Trotzdem ist das Thema noch nicht zu Ende. Es sind viele Kunden davon betroffen.
Inzwischen gibt es weitere Informationen zur DB SE2, die die DB SE1 und die DB SE ablösen wird. Hier mein aktueller Kenntnisstand:
Herunterladbar (als Version 12.1.0.2): http://www.oracle.com/technetwork/database/enterprise-edition/downloads/index.html
In den Preislisten vom 01.09.2015 ist sie auch schon drin. Mit dem Preis der DB SE. Online verfügbar ist die US-Preisliste: http://www.oracle.com/us/corporate/pricing/technology-price-list-070617.pdf
Regeln:
Einsetzbar auf Servern mit max. 2 Sockets, insgesamt technisch limitiert auf 16 CPU-Threads.
RAC ist in der Lizenz enthalten, aber nur als 2-Socket RAC, also 2 Knoten als Ein-Sockel-Server. Dabei limitiert auf 8 CPU-Threads per Server.
Oracle definiert einen Ein-Sockel-Server als (neu seit 10.09.2015):
NUP-Minimum: 10 NUP pro Server.
Quelle: http://www.oracle.com/us/corporate/pricing/databaselicensing-070584.pdf
Premiersupport der SE1 und SE 12.1.0.1 läuft bis 01. September 2016
Lizenzmigration von SE1 auf…
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Ich hatte die letzte Woche mal wieder die Gelegenheit eine Schulung zu halten. Es traf eines meiner Lieblings Themen “Oracle Weblogic Administrator II” Danke an die Teilnehmer, die sehr aktiv an dieser Schulung teilgenommen haben.
Dabei bin ich in den ganzen Tagen immer wieder auf WLST gekommen. Das hat mich dazu veranlasst mal über eine Seite nachzudenken die sich komplett mit WLST beschäftigt. Ja ich weiss : Es gibt eine ganze Menge an WLST, Python und Jython Seiten. Aber wo sind diese auf Deutsch?
Ich werde also in den nächsten Tagen einfach mal eine neue Seite aufmachen und dort bei Zeiten das ein oder andere WLST Skript hinterlegen.
Wer Lust hat kann mir auch gerne ein paar Beispiele zusenden, die ich dann gerne verlinke oder veröffentliche
So ich habe ja versprochen, dass ich die Reihe fortsetzte. Heute ist es nun soweit. Ich habe mal aus meinem Webservice der im Teil 4 beschrieben ist eine kleine “billig” ADF- Anwendung gebaut.
Ich bin nicht der ADF Entwickler und bitte alle “Guru’s” an dieser Stelle um Entschuldigung.
Aber nun einmal “Futter bei die Fische”.
Ich fange an ein normale ADF Applikation zu erstellen.
dabei wird noch gar nichts besonderes gemacht. Also nur den Namen der Anwendung und alles auf default lassen.
Als nächstes wird dann die Data-Control eingefügt. Dazu greife ich mir erst einmal die “WSDL” ab.
Dann gehe ich wieder in den JDeveloper und erstelle mir eine DataSource
Auch hier wird nur die WDSL eingetragen und alle anderen Einstellungen auf default gelassen.
Danach steht mir im Data-Control Bereich mein Service zur Verfügung. Ich habe natürlich die Möglichkeit mehr als ein Data-Control zu erstellen.
Dann wird in ADF nur eine “Page” gebaut. Auf der linken Seite ziehe ich meine Parameter für den Web-Service auf der rechten Seite werden die Ergebnisse angezeigt.
Wenn ich dann meine Anwendung starte erscheint auf der linken Seite mein Parameter und wenn ich den Button drücke auf der rechten Seite die Ergebnisse.
Soweit noch alles gut. Jetzt das ganze im IOS Simulator:
Das verhalten ist genauso wie ich mir das auf einem Tablet/iPhone vorstelle. Wenn ich in das Auswahlfeld gehe wird das automatisch größer gemacht.
Aber wie schaut es jetzt mit der Berechnungsformel aus.
Dazu ändere ich auf der Forms Seite einfach einmal die Formel:
und auf der IOS Seite machen wir einfach mal einen REFRESH
und schauen wir uns das Ergebnis einmal an dann stellen wir fest, das nur nach dem Refresh schon der neue Wert angezeigt wird:
und wer das nicht glaubt gibt mir ein Bier aus.
Dazu brauche ich keine teuren Tools/Repositories, die mir erst einmal sehr viele Kosten verursachen bevor ich überhaupt anfangen kann meine Forms Anwendung Mobil zu sehen. Ebenso wird mir andauerend versprochen, das eine Migration von Forms in Richtung … möglich ist. Ja bis zu 60 % vielleicht ein bischen mehr, aber wer sich jemals in der Software Entwicklung mit der 80/20 Regel beschäftigt hat, weiß, das genau die letzten 20% das gesamte Projekt sehr teuer machen können.
Hier erstelle ich mit einfachen Mitteln meinen Web-Service und nutze dann mein Know-How in der Mobilen Entwicklung entweder mit ADF oder .NET oder ….
Es ist keine Art und Weise hiermit eine komplette Formsanwendung auf Mobile Geräte zu bringen, bitte nicht. Aber es ist eine Möglichkeit eine bestehende Forms Maske / Anwendung bei Bedarf mal eben schnell für eine Mobile Anwendung bereit zu stellen.
Ich muss dann auch nicht beide Welten pflegen, sondern das meiste kann und werde ich weiter in Forms machen.
Wer mir diese Geschichte nicht abkauft, kann mich gerne anrufen und ich zeige ihm das dann gerne LIVE (und in Farbe)
DOAG Middleware DAY am 23. September 2015 in Stuttgart
Wie arbeiten Oracle VM, OpenStack, EM12c und Fusion Middleware zusammen, wenn es um die Bereitstellung von Umgebungen geht? Und wie kann ich die Performance meiner Applikationen über den kompletten Lebenszyklus hinweg überwachen? Der DOAG Middleware Day liefert einen Überblick über die Monitoring- und Optimierungsmöglichkeiten im Middleware-Umfeld.
>> Infos & Anmeldung
Im September ist es wieder soweit. Die DOAG e.V Veranstaltungen im Bereich Middleware und Infrastruktur starten ihre Informations-Veranstaltungen am 23/24 September im Mercure Hotel in Stuttgart.
Am 23 September wird das Thema Middleware betrachtet. Hier sind Themen vorhanden, die mal wieder die Performance betrachten, aber diesmal unter dem Gesichtspunkt der neuen UI’s. Verträgt sich das eigentlich alles miteinander. Immer mehr Entwickler gehen zu recht auf die aktuellen Frameworks, aber was sagt der Admin dazu. Ist der immer so erfreut über neue Techniken oder kommt er nicht in die Situation, dass er vor immer neuen Herausforderungen gestellt wird.
Am Tage darauf ist die Infrastruktur Community komplett mit dem Thema Open Stack beschäftigt. Auch dies ist im DOAG e.V Umfeld von Interesse.
Aber starten wir am 22. September auf der Regio in Stuttgart wo ich hoffe viele bekannte Gesichter zu treffen, soweit mir der Regio-Leiter veraten hat kann es sein, dass wir hier das Thema ADF mal wieder unter die Lupe nehmen.
ich selber habe im Norden die Meetup-Grupp ADF gegründet. Leider zur Zeit nur ein neues Mitglied gewonnen, aber vielleicht gibt es in Deutschland ja noch weitere Interessenten.
So morgen einmal Unterricht geben: Wie mache ich meinen Bootsführerschein. Übungen aus der Praxis: Knoten,Knoten…. Anlegen, aufstoppen Mann über Bord Manöver. Freue mich auf die sechs Teilnehmer.
Ich habe in den letzten drei Teilen die Grundlagen ein bisschen erklärt. Ich möchte heute versuchen einmal eine Forms Anwendung auf dem IOS-Simulator anzuzeigen. Ich werde jetzt keine ADF Anwendung erstellen sondern wir fangen erst einmal ganz klein mit einer HTML Seite an.
Aufgabe ist es die Telefon Nummern meiner Mitarbeiter auf dem IPhone anzuzeigen. Ich möchte nach dem Nachnamen suchen können . Angezeigt werden sollen der Nachname, der Vorname, Telefon Nummer, Salary und mein berechnetes Feld.
Ausgangs Basis ist meine Forms Anwendung empl.fmx
Wir starten als erstes mit dem Aufzeichnen der Informationen die wir für den Mobilen Teil bereit stellen wollen. Dazu wird der ServiceManager gestartet.
Der Service Manager bietet uns verschiedene Optionen an. Wir beschäftigen uns jetzt erst einmal mit dem “record”. Hiermit wird die Formsanwendung aufgezeichnet.
Also starten wir das “recording”
An Eingaben werden der Name des Services erwartet, sowie die URL zu dem Forms Aufruf.
Anschließend wird die Anwendung gestartet. Nachdem ich mich an der Anwendung angemeldet habe, stehen mir meine Anwendung sowie eine “Record” Bar zur Verfügung
Innerhalb der Maske bin ich in den Query Modus gegangen und habe dort eine Abfrage “Last Name=S%” eingeben.
Wenn ich mit meiner Aufzeichnung fertig bin stoppe ich das Recording und lade die Aufzeichnung auf meinen Webservice Manager hoch. Anschließend steht mir dann diese Aufzeichnung zur Verfügung.
Mit dieser Datei müssen wir nun weiter arbeiten.
Wir erstellen uns aus dieser Datei unseren Webservice.
Wir müssen dem Service einen Namen vergeben und die URL für unsere Forms Anwendung hinterlegen. An dieser Stelle könnten wir auch den Servernamen austauschen und so zum Beispiel das Recording auf einer Test und den Service gegen einen Produktiven Server laufen lassen.
jetzt sind wir gefordert, die Auswahl zu treffen, die wir Mobile anzeigen wollen.
Dazu entfernt man einfach die Häckchen bei den Feldern die man nicht sehen möchte. Ebenso wird Tabellen Darstellung ausgewählt. Ich kann auch noch die Rheihenfolge der Spalten ändern sowie den Label jeder Spalte
jetzt steht mir der Service zur Verfügung und ich kann diesen Testen.
mir steht eine WDSL zur Verfügung mit der ich nun meine Mobile Anwendung erstellen kann. Für die ganz eiligen kann ich an dieser Stelle auch eine HTML-Seite erstellen.
Das habe ich einfach mal gemacht und lade diese Seite jetzt in meinem IOS Simulator.
Wenn ich jetzt auf Execute gehe, werden mir die Namen angezeigt.
Ich habe mich in den letzten beiden Teilen etwas mit dem Einstieg in das Thema Forms und Mobile beschäftigt. Sicherlich haben viele festgestellt, das ich hier eine etwas andere Meinung wie diverse Dienstleister vertrete. Leider habe ich in den letzten Jahren feststellen müssen, das man den Kunden lieber überredet etwas zu kaufen als ihn zu beraten, was wirklich für ihn Sinnvoll ist. Das ist nicht meine Einstellung.
Aus diesem Grunde möchte ich nun etwas tiefer in das ganze Thema Forms/Mobil einsteigen.
Schauen wir uns erst einmal die technischen Vorraussetzungen an, damit das überhaupt laufen kann.
Bedingung ist natürlich ein laufender Forms Applikation Server der Version 10gR2 oder 11gR1 oder 11gR2. Tut mir leid alle Forms 6i oder 9 Anwender. Leider müsst ihr euch erst einmal auf den aktuellen Stand begeben. Wie man das machen kann könnt ihr mich ja mal fragen.
Diese Forms Umgebung muss komplett konfiguriert und lauffähig sein.
jetzt wird als nächstes eine Java Anwendung bereit gestellt die alle Funktionalitäten für unseren Forms Webservice bereit stellt. Diese Anwendung kann auf basis Weblogic oder auch eines anderer Applikation Servers (TomCat) bereit gestellt werden.
Ich habe diese Anwendung erst einmal bei mir in meinen Admin Server deployed.
Was haben wir jetzt? Wir haben eine laufende Forms Umgebung, wir haben eine Anwendung deployed, die in der Lage ist aus unserer Forms Anwendung eine Webservice bereit zu stellen.
Schauen wir uns noch einmal kurz die Rheihenfolge der notwendigen Schritte an:
1) Installation Oracle Forms/Reports
2) Konfiguration der Oracle Forms/Reports Umgebung
3) Installation des Webservices
bis hier habe ich noch nicht einmal von einer Migration geredet. Okay. Es ist ja auch noch keine Forms Anwendung als Mobile Anwendung bereit gestellt.
Das was uns jetzt noch fehlt ist natürlich unsere Anwendung die wir Mobil bereit stellen wollen.
Ich habe mir für die ersten Schritte erst einmal eine kleine Forms Anwendung gebaut. Klar die macht noch nicht viel. Sie ruft eine Maske auf. Ich muss Benutzer Namen und Passwort eingeben. Dann erscheint die Auswahl meiner Department sowie die dazugehörigen Employees.
Allerdings habe ich in meiner Maske ein Feld eingebaut, welches in einer Programm Unit berechnet wird.
Danach komme ich dann auf meine Departments sowie meine Employees.
Ist Sicherlich eine kleine Anwendung aber…
Das Feld ist ein berechnetes Feld.
Meistens möchte man ja gar nicht alle Felder einer Maske mobil bereit stellen. Also muss ich wissen was benutzt wird.
Und jetzt gehen wir dann über in den Teil 4…
Teil 2….. Teil 4….
Ich möchte mich heute etwas näher mit dem Thema auseinander setzten, eine bestehende Oracle Forms Anwendung für Mobile Endgeräte nutzbar zu machen. Forms lebt und entwickelt sich weiter. Wir bekommen in den nächsten Monaten eine Version 12c mit der wir dann noch sehr lange leben können.
Die Zeiten haben sich aber seit der Einführung von Oracle Forms geändert. Als wir mit dieser 4GL Entwicklung gestartet sind, gab es kein einziges Smartphone oder Tablet. Also sind Forms Anwendung auf die Performante Kommunikation mit “Daten” ausgelegt.
Jetzt hat sich die Zeit aber geändert (was auch schön ist). Es kommen immer mehr Mobile Endgeräte zum Einsatz. Die Anwender wollen diese natürlich auch nutzen. Und wir als Forms-Entwickler müssen feststellen, halt das geht so ja gar nicht. Forms braucht eine Java-Runtime zur Ausführung. Und schon wird Forms in die Ecke gestellt, das ist alles doof.
Seit Jahren suchen alle Forms-Verantwortlichen nach einer Lösung. Häufig hört man dann: Alles weg schmeißen und auf einer “Modernen” Technologie neu machen. (Wer hat die Zeit und das Geld dazu).
Wenn ich als Forms Betreiber vor diesen Aufgaben stehe, gehe ich also los und schaue mich auf dem Markt einmal um. Da gibt es große Namhafte Dienstleister, die sich damit rühmen “Forms Modernisierer” zu sein. Toll an die wende ich mich erst einmal. Telefonhörer genommen und dann….
Ja der Einstieg ist nicht gerade billig. Ich brauche erst einmal eine Analyse der Forms Anwendung incl. aller Datenbank Pakete und aller *.pll und aller Reports.
Um diese Analyse zu bekommen muss ich also einen Drei Tages Workshop bestellen. Dann weiß ich wie komplex meine Anwendung ist. (Ok das wusste ich auch schon vorher) aber jetzt sehe ich das auf einer Leinwand die ich nicht mehr durchschauen kann.
OK meine Anwendung ist Analysiert. Ich habe verstanden wie komplex meine Anwendung ist, aber ich möchte ein Teil meiner Anwendung auf Mobilen Endgeräten bereit stellen. Ja auch dafür gibt es eine Edition, die ich käuflich erwerben kann. Gut der Preis umfasst vieles was ich nicht brauche, Programm Units in Datenbanken packen etc..
Und dann suche ich den Button, der meine beiden Forms Module die ich brauche in Richtung einer Mobilen Anwendung umbaut.
Den Button finde ich leider nicht, denn ich kann zwar sehen wie komplex meine Anwendung ist, aber ich kann nicht sehen was der Endanwender davon nutzt. Was brauche ich im Betrieb wirklich für meine Mobile Anwendung.
Auch das ist kein Problem. Ich kann ja in jede Program Unit einen Code einfügen, der in einer Log-Tabelle mit protokolliert was der Anwender macht. Das kann man automatisiert betreiben. Nach diesem Schritt habe ich eine laufende Forms Anwendung, die komplett modifiziert worden ist. Wenn ich meine QA jetzt richtig betreibe, muss ich natürlich alle Schritte durchlaufen um diese Anwendung wieder in den Produktiven Betrieb zu übernehmen. Leider wird natürlich auf Grund der LOG-Tabellen Einträge die Performanz nicht mehr ganz so optimal sein, da hier ein vielfaches an Informationen zusammen getragen wird.
Ja jetzt habe ich Story-Boards die ich nutzen kann um alle Schritte meine Anwendung zu verfolgen und diese dann “neu” zu erstellen oder zu migrieren.
Bisherige Auswände: Analyse, Anschaffung der Programme um die Stories-Board zu erstellen. Storie-Board erstellen.
Was mache ich jetzt mit diesen Informationen. Ich weiß welche Schritte notwendig sind um meine Anwendung abzubilden. Aber in welche Richtung gehe ich denn jetzt wenn ich das ganze auf Mobile Geräten laufen lassen möchte.
Natürlich gibt es jede Menge Möglichkeiten diese beiden Forms Module auf eine neue Technologie zu heben.
Ich mache das ganze einfach auf Basis Java neu, oder auf Basis APEX oder doch .Net.
Ich habe nach 10 Tagen Aufwand endlich den Überblick, was ich machen kann, aber immer noch keine Neue Anwendung.
Auch muss ich alle Änderungen die ich in meiner Forma-Umgebung mache natürlich auch in meiner “neuen” Welt machen. Ich ändere in meinem Forms Module eine Programm – Unit (Berechnungen ändern sich) und schon muss ich das auch in der neuen Umgebung anpassen. Einmal für Java und oder für .Net..
Ist der Aufwand das eigentlich wert? Gibt es denn gar keine anderen Möglichkeiten?
Es gibt Menschen und Techniken mit denen möchte man in Zukunft nicht wirklich mehr etwas zu tun haben. Dort wird gelogen und betrogen. Forms gehört für mich definitiv nicht dazu.
Ich bin immer noch der Meinung, das Oracle Forms eine Berechtigung im Back-Office hat. Aber: Nun gibt es eine bestehende Anwendung und aus dieser soll mal ebenso eine Mobile Anwendung für ein Tablet gemacht werden, weil unser CFO seine Aufgaben gerne über ein Tablet machen möchte wenn er in den öffentlichen auf dem Weg ins Büro sitzt. Gesagt getan. Man schaut sich als guter IT-Leiter auf dem Markt um und stellt fest: Man das ist ja gar nicht so einfach. Das gibt es Tools: Die sagen ich migriere das alles in Richtung Mobile “OK die entwickeln das zum größten Teil neu”, Andere sagen gleich: Das muss alles neu gemacht werden.
Ich hab da eine Vision: Wir nutze einfach unsere bestehende Forms Anwendung. Auf diese Forms – Maske (Anwendung) greift ein Web-Service zu. Diesen Webservice stelle ich dann bereit. Und nun ist es einfach auf basis dieses Webservices alle möglichen Mobile Endgeräte bereit zu stellen.
Ich möchte an dieser Stelle anfangen mehr über diese Technik zu erzählen.
Architektonisch sieht das ganze am Ende wie folgt aus
Ich bin mir sicher, das glauben mir viele jetzt nicht. Egal ich weiss, das kann Funktionieren.
GrundIdee ist natürlich, das ich nicht die gesamte Forms Anwendung auf Mobilen Geräten laufen lassen möchte. In den meisten Fällen wird es ein Teil einer Größeren Anwendung sein. Aber genau da gilt es diese erst einmal Abzubilden. Welche Maske mit welchen Items und in welcher Reihenfolge werden die Item angesprochen. Es ist nicht einfach all diese Informationen heraus zu bekommen um sie dann in einer mobilen Anwendung umsetzten zu können
Noch bis zum 15. Juni 2015 ist es möglich Vorträge für die DOAG Konferenz 2015 einzureichen.
Wer sein Wissen einmal mit anderen austauschen möchte findet hier die Ideale Platform rund um Oracle. Über 2000 Teilnehmer ermöglichen es einem sich fachlich auszutauschen, Informationen die man gesammelt hat anderen mitzuteilen, sein Netzwerk auszubauen und Erfahrungen anderer aufzugreifen.
Ich bin jetzt seit 2004 also über 10 Jahre auf den Konferenzen und lerne immer wieder etwas neues dazu. Lerne neue Menschen kennen, die mir ihren Erfahrungsschatz anvertrauen und ich dieses sehr gut nutzen kann. Die Konferenz der DOAG im November ist immer wieder ein Höhepunkt des Jahres. Alle die schon einmal da gewesen sind können dieses hoffentlich bestätigen.
Würde mich freuen viele neue Gesichter zu sehen, die “alten” sind aber genauso gerne wieder gesehen. Also wer bisher noch keinen Vortrag eingereicht hat. Bis 15. Juni 2015 ist noch Gelegenheit dazu
Ich habe mir heute noch einmal den Abstract von Markus Klenke von der TEAM GmbH zu seinem Thema : „Tuning ADF – Web-Applications im WLS 12c“ angeschaut.
„Entwickelt man die ersten prototypischen Applikationen mit JSF oder Oracle ADF wird häufig nicht direkt auf die Laufzeit und Performanz der Applikation geschaut. Fehlende Optimierungen fallen meist erst bei größeren Applikationen, höheren Nutzerzahlen oder dem allgemeinen Produktivgang auf.
Es kommt meistens nicht in Frage die Applikation komplett neu aufzubauen, daher wird versucht mit allen möglichen Stellschrauben Leistung aus der Anwendung und dem Server herauszukitzeln. Der Vortrag soll verschiedene dieser Punkte an der Applikation, dem Deployment und dem WLS 12c aufzeigen.“
Das ist leider nicht nur bei ADF so. Viele Entwickler neigen dazu erst einmal zu entwickeln und rufen dann die Berater an: Unsere Anwendung ist langsam, wir brauchen neue Hardware….
Es geht auch anders und darum freue ich mich auf diesen Vortrag